12. November 2014

Ausbau in Knysna

Mit Hilfe von guten Freunden, Handwerkern wie Joachim Heinen und dem Willen, etwas zu bewegen, wurde das Hilfsprojekt „Waisenheim Knysna“ geboren. Nach anfänglichen bürokratischen Schwierigkeiten, die natürlich auch in Südafrika nicht anders sind als in Deutschland, wurde im April 2009 der Auftrag durch die Dietrich F. Liedelt Stiftung erteilt, einen Anbau mit Schlafräumen, Küche und sanitären Anlagen an das bestehende Kinderheim zu bauen. Am 06.11.2009 war es dann soweit. In Anwesenheit der offiziellen Träger dieser Einrichtung wurde der neue Anbau durch Dietrich F. Liedelt zur Freude von 46 strahlenden Kindern seiner Bestimmung übergeben. Dank der Spenden und Hilfe vieler der Stiftung nahe stehenden Menschen, konnte dieses Projekt mit knapp 55.000 € realisiert werden.

Doch kaum hatten die letzten Handwerker ihre Aufgaben erledigt, gab es zur Freude der offiziellen Anwesenden, von Dietrich F. Liedelt in seiner Eröffnungsrede das Signal zum Bauabschnitt 2. Nachdem vernünftige Schlafräume geschaffen wurden, brauchen die Kinder Räume, in denen sie nachhaltig lernen und aufs Leben vorbereitet werden können. Das Signal, sich um das Grundstück neben dem Waisenheim zur kurzfristigen Bebauung zu kümmern, ist sicherlich bei den Verantwortlichen angekommen. Denn die Zukunft unserer Kinder begründet sich auf einer soliden Ausbildung, die auch den vermeintlich schwächeren dieser Gesellschaft in Südafrika eine faire Chance für ihr Leben geben sollte.

Die wesentlichen Aufgaben der Stiftung werden sich in den nächsten Wochen und Monaten auf die Realisierung einer baulichen Erweiterung am Waisenhaus Knysna/SA konzentrieren. Die Stadt Knysna hat hierfür bereits finanzielle Mittel in Höhe von umgerechnet 75.000 € freigegeben. Die Dietrich F. Liedelt Stiftung wird sich mit dem gleichen Betrag an diesem Bauvorhaben beteiligen. Wenn alle bürokratischen Hindernisse beseitigt sind und die Grundstücksfrage damit abschließend geklärt ist, könnte Anfang nächsten Jahres der Startschuss für den Erweiterungsbau gegeben werden.

Gerade für ein Projekt mit diesem finanziellen Aufwand, ist die monetäre Unterstützung durch Spenden unerlässlich. Mit dieser räumlichen Erweiterung geben wir den Kindern ein völlig neues Lebensgefühl. Neues Inventar, wie Tische und Stühle, ermöglichen dann die Erledigung von Hausaufgaben in geordneten Verhältnissen und das mit Spaß und Freude. Nebenbei werden wir damit auch das Problem der sich mehrenden Rattenplage beseitigen. Die Kinder werden es uns danken.

Möchten auch Sie sich „für eine bessere Zukunft unserer Kinder“ einsetzen, dann würden wir uns über eine Spende freuen, denn selbst kleinste Zuwendungen erfüllen einen guten Zweck und können nachhaltige Wirkung erzeugen.

Mit freundlichen Grüssen

Karl Schwanbeck